Aurich – Die Freien Wähler im Landkreis Aurich werden mit einem eigenen Kandidaten in die kommende Landratswahl gehen. Der Zusammenschluss zahlreicher freier und unabhängiger Wählergemeinschaften aus dem gesamten Landkreis hat sich geschlossen dafür ausgesprochen, den parteilosen Unternehmer und Kommunalpolitiker Detlev Krüger als gemeinsamen Landratskandidaten zu nominieren.
Die Entscheidung, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, sei nach intensiven Gesprächen innerhalb der Wählergemeinschaften getroffen worden. Mit der bisherigen Kandidatenauswahl anderer politischer Lager habe man sich nicht identifizieren können. Aus Sicht der Freien Wähler fehle vielen Bürgerinnen und Bürgern mittlerweile das Vertrauen in klassische Parteistrukturen und in Kandidaten, die überwiegend entlang parteipolitischer Interessen agieren. „Wir benötigen keine parteipolitischen Befehlsempfänger, die auf Anweisung von Landes- und Bundespolitiker agieren“, so Wilhelm Reinken (Südbrookmerland).
„Die Menschen wünschen sich zunehmend unabhängige Persönlichkeiten statt Parteisoldaten. Genau dieses Signal nehmen wir in vielen Gesprächen draußen bei den Bürgerinnen und Bürgern wahr“, erklärt Matthias Trauernicht (Ihlow). „Die Menschen wollen jemanden, der unabhängig ist, zuhört, erklärt, mitnimmt und Entscheidungen nachvollziehbar macht.“
Detlev Krüger bringe dafür die notwendigen Voraussetzungen mit. Der parteilose Unternehmer ist seit über 30 Jahren selbstständig tätig und in der Region seit Jahrzehnten durch sein gesellschaftliches, soziales und politisches Engagement bekannt. Durch seine bisherigen Kandidaturen bei Gemeinderats-, Kreistags-, Landtags- und Bundestagswahlen habe er zusätzlich wertvolle politische Erfahrungen gesammelt, die er nun in die Kandidatur um das Amt des Landrates einbringen wolle.
Die Freien Wähler betonen ausdrücklich, dass ein Landrat nicht ausschließlich aus der klassischen Verwaltungslaufbahn kommen müsse. Verwaltungskenntnisse seien wichtig, aber nicht allein entscheidend. Vielmehr brauche der Landkreis eine Persönlichkeit, die führen, gestalten, moderieren und unterschiedliche Interessen zusammenbringen könne.
„Ein Landrat verfügt über einen großen Verwaltungsapparat mit vielen Fachleuten. Entscheidend ist am Ende, ob jemand in der Lage ist, Menschen mitzunehmen, Probleme anzupacken und Zukunft zu gestalten“, heißt es aus dem Kreis der Unterstützer. „Der Landkreis braucht neue Impulse, mehr Offenheit und eine moderne, bürgernahe Führungskultur.“
Dabei verweisen die Freien Wähler auch auf den noch amtierenden parteilosen Landrat Olaf Meinen, der gezeigt habe, dass ein unabhängiger und parteiloser Kandidat erfolgreich Verantwortung übernehmen könne. An diesen Gedanken wolle man anknüpfen.
Besonders wichtig sei den Freien Wählern dabei ein neuer Politikstil. Entscheidungen müssten verständlich erklärt werden. Die Menschen dürften nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern müssten frühzeitig eingebunden werden.
„Politik und Verwaltung dürfen den Bürgern nichts überstülpen. Die Menschen wollen verstehen, warum Dinge passieren. Sie wollen mitgenommen werden. Genau dafür steht Detlev Krüger“, erklärt Christrian Budde (Norderney).
Krüger habe sich in den vergangenen Jahren weit über die Kommunalpolitik hinaus einen Namen gemacht. Er engagierte sich unter anderem intensiv rund um die Diskussionen zur medizinischen Versorgung im Landkreis Aurich, unterstützte Menschen bei Wohnraum- und Alltagsproblemen, setzte sich für Betroffene mit Impfkomplikationen nach der Corona-Impfung ein und organisierte Hilfskonvois sowie Arbeitseinsätze für die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal.
Auch bei sozialen Projekten im Landkreis sei er immer wieder aktiv geworden, unter anderem bei der Unterstützung sozial schwächerer Menschen und der Hilfe für Tafeleinrichtungen. Viele Menschen kennen ihn als jemanden, der nicht wegschaut, sondern anpackt, organisiert und Verantwortung übernimmt.
„Detlev Krüger ist nah an den Menschen. Er hört zu, nimmt Sorgen ernst und versucht, Lösungen auf den Weg zu bringen. Genau diesen Politikstil wünschen wir uns künftig auch an der Spitze des Landkreises“, so Johannes Wallow (Norden).
Der Zusammenschluss der freien Wählergemeinschaften verstehe sich ausdrücklich nicht als klassische Partei, sondern als Bündnis politisch interessierter und engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich direkt vor Ort kommunalpolitisch einbringen. Genau darin liege ihre Stärke.
Mit der Kandidatur von Detlev Krüger wollen die Freien Wähler den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Aurich ein unabhängiges Angebot machen. Ziel sei es, Bewährtes zu erhalten, notwendige Veränderungen mutig anzugehen und den Landkreis gemeinsam mit den Menschen weiterzuentwickeln.